Beschreibung
Diese nächste Tour im Engadin war eine Tortour, eine Leidenstour.
Und gerade das machte diese Tour wieder zu einer speziellen Tour.
Im 1. Teil war noch ein Weg vorhanden. Dieser Weg war notwendig, um durch diese schwierige und unübersichtliche Gegend durchzukommen.
Dann hörte der Weg auf und es ging weglos weiter. Ich habe mir diese Stelle extra noch gemerkt, weil wusste, dass ich diesen Weg im Abstieg wieder finden musste.
Der weitere Aufstieg war schwierig, weil die Orientierung fehlte. Es gab keine eindeutige Punkte zu erkennen. Einzig, dass es einfach nach oben gehen muss. Es gab wenigstens einzelne Steinmännchen, die halfen.
Bei einer Pause entdeckte ich die Wetterstation, die auch auf der Map war. Super, ich wusste, wo ich war.
Ein Stück höher, sah ich den unteren See, Puoz Bass.
Ein weiteres Stück höher, sah ich den oberen See, Puoz Ot.
Dann kam das Blockfeld, das so mühsam war. Ich machte den Fehler, zu weit nach links zu gehen. Am rechten Rand mit ein paar Felsstellen, wäre das Vorwärtskommen einfacher gewesen.
Für den Schlussaufstieg wählte ich richtigerweise die rechte, felsigere Schulter. Mit hin und her und links und rechts und ein wenig Kraxeln ging es dort nach oben.
Oben ging es dann noch flach zum Gipfel. ABER auch dort war wieder alles ein riesiges Blockfeld.
Da ich beim Abstieg die Gegend schon besser kannte, konnte ich dafür einen besseren Weg wählen.
Aber es gab noch ein Problem. In diesem Gebiet fehlen einfach die Orientierungspunkte. Ich ging falsch und fand den Weg nicht.
Ich war in ungehbarem, sehr steilem Gebiet und suchte den Weg.
Da ich eine Ahnung hatte, wo ich etwa war, benötigte ich noch eine einige Zeit, um mich mühsam vorzukämpfen und schlussendlich den Weg zu finden.
Die Lage des Berges im Bernina-Gebiet ist sensationell.
Der Berg ist kein schöner Berg. Es ist ein riesiger Geröllhaufen.
Speziell, ich sah schon wieder einen "kleineren" Steinadler weg zu fliegen. Und auf dem Gipfel befindet sich eine Steinadler-Feder auf dem Gipfel-Steinmännchen.
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Ein "handlicher" Wegweiser zur Bovalhütte -
Bei der Chünetta -
Der Weg endet bei ca. 2400m -
Einzelne Steinmännchen helfen der Orientierung -
Offenes Gelände, aber schwierig zu navigieren -
Auf dem Foto nicht sichtbar, aber die Wetterstation war eine grosse Hilfe -
Das Seelein "Puoz Bass" -
Es wird steiniger und es geht nach oben -
Das Seelein "Puoz Ot" ist erreicht -
Riesiges Blockfeld, der Gipfel ist oben in der Mitte -
Der Aufstieg ist rechts im felsigeren Untergrund zu bewältigen -
Hin und Her, finde einen Weg -
Steile Stufen können umgehen werden -
Auf einer Felsnase, Blick nach unten -
Chalchagn heisst "Ferse" -
Es geht langsam, aber es geht vorwärts -
Immer wieder der Blick zum Gipfel -
Auch der Gipfel ist ein riesiges Blockfeld -
Auf dem Piz Chalchagn -
Auf dem Piz Chalchagn, Blick auf Piz Ot, Piz Kesch, Piz Languard -
Auf dem Piz Chalchagn, Blick auf Piz Palü, Piz Bernina -
Auf dem Piz Chalchagn, Blick auf Corvatsch, Piz Rosatsch -
Eine Steinadler-Feder auf dem Gipfel-Steinmännchen -
Im Abstieg, Blick zurück auf Piz Chalchagn -
Mühsame Suche nach dem Weg
